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Von A bis Z alles Wissenswerte über die Altenwohnstätte Zeughausstraße

Die vorliegenden Informationen wurden für alle verfasst, die sich für die Altenwohnstätte Zeughausstraße interessieren. Wir haben versucht, möglichst über alle Bereiche des Hauses kurz zu informieren und Ihnen damit einen Leitfaden an die Hand zu geben, der für noch offene Fragen den kompetenten  Ansprechpartner nennt. Kritik und Anregung stehen wir jederzeit aufgeschlossen gegenüber. Sprechen Sie uns an, wenn Sie einen Punkt vermissen, über den Sie gerne etwas erfahren wollen.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir aus Gründen der flüssigen Schreibweise und Lesbarkeit des Textes immer nur die männliche Geschlechtsform verwendet haben.

Anschrift

Evangelische Gesellschaft für Diakonie Unterbarmen gGmbH
Altenheim Zeughausstraße
Zeughausstraße 26
42287 Wuppertal

Telefon: 0202 / 55 10 30
Fax: 0202 / 55 10 340
Mail: info@diakonie-unterbarmen.de
Internet: www.diakonie-unterbarmen.de

Ansprechpartner

Sollten Sie zu irgendeinem Themengebiet Erklärungsbedarf haben, sind wir im Rahmen eines Beratungsgespräches gern für Sie da. Die Leitungskräfte stehen Ihnen täglich zu folgenden Zeiten zur Verfügu

Ansprechpartner/in

Funktion

Sprechzeiten

Ulrich Fischer

Einrichtungsleitung / Geschäftsführung

Montag – Freitag 
9:00 – 14:30 Uhr

Birgitta Feldhoff

Pflegedienstleitung

Montag – Freitag 
9:00 – 14:30 Uhr

Marion Lauer

Verwaltungsleitung

Montag – Freitag 
9:00 – 15:00 Uhr

Michael Peryt

Hauswirtschaftsleitung

Montag – Freitag 
9:00 – 15:00 Uhr

Dagmar Winkelströter

Wohnbereichsleitung WB I

Montag – Freitag 
9:00 – 14:30 Uhr

Martin Lützenbürger

Wohnbereichsleitung WB II

Montag – Freitag 
9:00 – 14:30 Uhr

Thomas Isenberg

Haustechnik

Auf Anfrage

Im Folgenden haben wir für Sie die Themengebiete aufgeführt, zu denen am Häufigsten Beratungsbedarf besteht:

Beratungsangebot zu

Ansprechpartner/in

Büro

Beratungstermine

Einrichtungsplatz

Einrichtungsleitung (EL)
Pflegedienstleitung (PDL)
Verwaltungsleitung (VWL)
Sozialer Dienst (SoD)

Einrichtungsleitung
Pflegedienstleitung
Verwaltung (VW)
Sozialer Dienst

Nach Absprache oder bei Anfrage

Informationsveranstaltungen

EL, PDL, VW, SoD

Je nach Bedarf

Nach Ankündigung

Anträge zu  Befreiungen

VWL

VW

Bei Bedarf

Speziellen Pflegesituationen  (Diabetes, Sturzrisiko,….)

PDL, WBL, Pflegefachkraft

Vor Ort

Bei Bedarf oder Wunsch

Fragen zu Recht, Vollmachten, Betreuungsnotwendigkeit, Sterbefall, Patientenverfügung

VW, HL, PDL, WBL, SD

VW, EL, PDL

Nach Anfrage

Hilfsmitteln, Inkontinenzmaterial

PDL, WBL, 
Pflegefachkraft

Vor Ort im Wohnbereich

Nach Einzug oder bei Bedarf

Speisenversorgung / Ernährung

HL, HWL, Küche, PDL, WBL, Pflegefachkraft

Vor Ort beim Bewohner oder Büros

Nach Bedarf und Wunsch

Psychosoziale Beratung 
(Integration, Unterstützung bei administrativen Angelegenheiten, Krisenintervention)

EL, PDL, SoD, Bezugspflegefachkraft, VW,

Vor Ort (Büro) oder beim Bewohner

Nach Bedarf und Wunsch

Pflegeversicherung, Pflegestufen

PDL, WBL, VW, Pflegefachkraft

Vor Ort (Büro) oder beim Bewohner

Nach Bedarf und Wunsch

Ethikberatung

EL

Büro EL

Nach Bedarf und Wunsch

Fallbesprechungen

Alle Berufsgruppen, ggf. Hausarzt, Therapeuten

Vor Ort

Nach Bedarf und Wunsch

Apotheke

Grundsätzlich können Sie die Apotheke, von der Sie Ihre Medikamente beziehen, frei wählen. Sie entscheiden darüber, wo Sie die Medikamente kaufen.

Seit dem 28.08.2003 ist der neue §12 des Apothekengesetzes in Kraft. Dieser verpflichtet uns als Einrichtung, mit unserer Hauptlieferapotheke einen Versorgungsvertrag zu schließen. In diesem Vertrag ist die Versorgung unserer Einrichtung mit Medikamenten schriftlich geregelt. So verpflichtet sich beispielsweise unsere Lieferapotheke, unsere Medikamentenschränke in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. Leider bedeutet dies auch, dass wir uns nur durch diese Apotheke beliefern lassen dürfen. Das heißt konkret, wenn Sie die Medikamentenbestellung und die Bezahlung der Medikamente über uns abwickeln möchten, können wir dies nur über unsere Lieferapotheke erfüllen. Unsere Lieferapotheke ist die Zeughaus-Apotheke, Gewerbeschulstraße 24, 42287 Wuppertal.

Ansprechpartner:
Herr Fischer, Heimleitung

Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung

Arzt

Als Einrichtung der vollstationären Pflege haben wir keinen eigenen Arzt. Es gilt das Prinzip der freien Arztwahl. Jeder Bewohner kann sich von dem Arzt seines Vertrauens behandeln lassen. Wenn Sie aus der näheren Umgebung in unser Haus einziehen, ist es in der Regel am sinnvollsten, wenn Sie bei dem Arzt bleiben, der Sie schon seit Jahren behandelt hat und damit auch am besten kennt.

Ein direktes vertragliches Verhältnis besteht von Seiten des Hauses gegenüber Ihrem Arzt nicht. Dies führt in der Praxis zu mancher Hürde, die wir gemeinsam überwinden müssen. Zum Beispiel ist der Arzt gegenüber unseren Mitarbeitern nicht weisungsbefugt und kann diesen somit eine bestimmte Behandlung auch nicht anordnen. Wir haben wiederum eine Fürsorgeverpflichtung, dass unsere Bewohner eine optimale medizinische Versorgung bekommen. Dieses Dreiecksverhältnis Arzt – Patient, Patient – Einrichtung, Einrichtung – Arzt kann nur dann optimal funktionieren, wenn alle drei Parteien miteinander kommunizieren. Wir können Sie aber insofern beruhigen, dass sich über die Jahre eine Routine in der Kommunikation zwischen der Einrichtung und den Ärzten entwickelt hat, so dass dieses System auch gut funktioniert.

Ansprechpartner:
Herr Fischer, Heimleitung

Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung

Ausflüge

Von den Mitarbeitern des Sozialen Dienstes werden Ausflüge in die nähere Umgebung organisiert und durchgeführt. Bei der Auswahl der Ausflugsziele können Sie Ihre persönlichen Wünsche und Ideen gerne mit einbringen. Diese Ausflüge, die ausschließlich von Mitarbeitern des Hauses angeboten und durchgeführt werden, sind für Sie kostenlos. Wenn Sie sich an Ausflugsangeboten beteiligen, die von außen angeboten werden, müssen Sie die Kosten selbst tragen. 

Ansprechpartner:
Frau Winkelströter, Wohnbereichsleitung

Herr Lützenbürger, Wohnbereichsleitung

Bargeldverwaltung

Damit Sie nicht höhere Bargeldbeträge im Zimmer aufbewahren müssen, bieten wir Ihnen an, über unsere Pforte ein Bargeldkonto anzulegen. Von Montag bis Freitag können Sie sich dann zu den üblichen Pfortenzeiten kleinere Geldbeträge ausbezahlen lassen. 
Für Bewohner, die dazu nicht mehr eigenständig in der Lage sind, übernehmen wir auch gerne die Verwaltung der Bargeldbeträge. Wir rechnen dann im Heim anfallende Kosten, wie beispielsweise den Frisör, die Fußpflege oder auch die Zuzahlungen bei Medikamenten direkt mit den jeweiligen Leistungserbringern ab. Selbstverständlich händigen wir Ihnen jederzeit eine Aufstellung der getätigten Ausgaben aus (Kontoauszüge) und können Ihnen auch an Hand von Quittungen einen Nachweis darüber erbringen.
Für geleistete Zuzahlungen beim Apotheker, Krankengymnasten, Praxisgebühr beim Arzt usw., bekommen Sie von uns die Originalquittungen, damit Sie bei der Kasse einen Antrag auf Befreiung stellen können, sobald Sie die Belastungsgrenze der Zuzahlungen erreicht haben.

Ansprechpartner:

Die Mitarbeiterinnen des Empfangs

Beirat der Bewohnerinnen und Bewohner

Die Bewohnerinnen und Bewohner haben die Möglichkeit, an der Gestaltung des Lebens in der Einrichtung teilzunehmen und sich aktiv einzubringen. 
Die gesetzliche Grundlage dazu bietet das Wohn- und Teilhabegesetz, das durch Wahl eines Bewohnerinnen- und Bewohnerbeirates oder ersatzweise durch die Bildung eines Vertrauensgremiums oder die Bestellung einer Vertrauensperson die Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte der Bewohnerinnen und Bewohner gewährleisten soll.


Der Beirat arbeitet – wie auch das Vertrauensgremium oder die Vertrauensperson – ehrenamtlich und ist Vermittler sowie Bindeglied zwischen der Heimleitung und der Bewohnerschaft. Das Wirken soll von gegenseitigem Vertrauen und Verständnis zwischen Bewohnerschaft, Heimleitung und Heimträger bestimmt sein. Die Interessenvertretung wirkt in Angelegenheiten des Betriebs der Altenwohnstätte wie Unterkunft, Betreuung, Aufenthaltsbedingungen, Heimordnung, Verpflegung und Freizeitgestaltung mit. Sie besitzt ein Mitbestimmungsrecht bei der Verpflegungsplanung, der Freizeitgestaltung und der Regelung der Hausordnung.
Am 31. März 2011 haben die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenwohnstätte Zeughausstraße den neuen Beirat gewählt.

Der Beirat setzt sich zusammen aus:

  1. 
Frau Hannelore Hummel
  2. 
Frau Marlis Richter
  3. Frau Gisela Wenzel

Beratung

Sollten Sie zu irgendeinem Themengebiet Erklärungsbedarf haben, sind wir im Rahmen eines Beratungsgespräches gern für Sie da. Die Leitungskräfte stehen Ihnen täglich zu folgenden Zeiten zur Verfügung:

Ansprechpartner/in

Funktion

Sprechzeiten

Ulrich Fischer

Heimleitung / Geschäftsführung

Montag - Freitag
9:00 - 14:30 Uhr

Birgitta Feldhoff

Pflegedienstleitung

Montag - Freitag
9:00 - 14:30 Uhr

Marion Lauer

Verwaltungsleitung

Montag - Freitag
9:00 - 15:00 Uhr

Michael Peryt

Hauswirtschaftsleitung

Montag - Freitag
9:00 - 15:00 Uhr

Martin Lützenbürger

Wohnbereichsleitung WB I

Montag - Freitag
9:00 - 14:30 Uhr

Dagmar Winkelströter

Wohnbereichsleitung WB II

Montag - Freitag
9:00 - 14:30 Uhr

Thomas Isenberg

Haustechnik

Auf Anfrage

 

Im Folgenden haben wir für Sie die Themengebiete aufgeführt, zu denen am Häufigsten Beratungsbedarf besteht:

Beratungsangebot zu

Ansprechpartner/in

Büro

Beratungstermine

Heimplatz

Heimleitung (HL)
Pflegedienstleitung (PDL)
Verwaltungsleitung (VWL)
Sozialer Dienst (SoD)

Heimleitung
Pflegedienstleitung
Verwaltung (VW)
Sozialer Dienst

Nach Absprache oder bei Anfrage

Informationsveranstaltungen

HL, PDL, VW, SoD

Je nach Bedarf

Nach Ankündigung

Anträge zu Befreiungen

VWL

VW

Bei Bedarf

Speziellen Pflegesituationen  (Diabetes, Sturzrisiko,....)

PDL, WBL, Pflegefachkraft

Vor Ort

Bei Bedarf oder Wunsch

Fragen zu Recht, Vollmachten, Betreuungsnotwendigkeit, Sterbefall, Patientenverfügung

VW, HL, PDL, WBL, SD

VW, HL, PDL

Nach Anfrage

Hilfsmitteln, Inkontinenzmaterial

PDL, WBL,
Pflegefachkraft

Vor Ort im Wohnbereich

Nach Einzug oder bei Bedarf

Speiseversorgung/ Ernährung

HL, HWL, Küche, PDL, WBL, Pflegefachkraft

Vor Ort beim Bewohner oder Büros

Nach Bedarf und Wunsch

Psychosoziale Beratung
( Integration, Unterstützung bei administrativen Angelegenheiten, Krisenintervention)

HL, PDL, SoD, Bezugspflegefachkraft, VW,

Vor Ort (Büro) oder beim Bewohner

Nach Bedarf und Wunsch

Pflegeversicherung, Pflegestufen

PDL, WBL, VW, Pflegefachkraft

Vor Ort (Büro) oder beim Bewohner

Nach Bedarf und Wunsch

Ethikberatung

HL

Büro HL

Nach Bedarf und Wunsch

Fallbesprechungen

Alle Berufsgruppen, ggf. Hausarzt, Therapeuten

Vor Ort

Nach Bedarf und Wunsch

Beschwerden / Verbesserungsvorschläge

In unserer Einrichtung können Sie sich jederzeit über Mängel in den von uns erbrachten Leistungen beschweren. Jeder Mitarbeiter unserer Einrichtung ist verpflichtet, eine vorgebrachte Beschwerde schriftlich festzuhalten und an die Leitung des jeweiligen Bereiches weiterzuleiten. Innerhalb von sieben Tagen erhalten Sie dann von uns eine Antwort. Haben Sie bitte keine Vorbehalte, eine Beschwerde vorzutragen. Beschwerden sind für uns eine wichtige Rückmeldung, um Fehlerquellen und Schwachstellen in unseren organisatorischen Abläufen aufzudecken und zu beseitigen und unsere Leistungen ständig zu optimieren. Aus demselben Grund sind uns auch Ihre Verbesserungsvorschläge sehr willkommen. Bitte zögern Sie deshalb nicht, uns auch Ihre Einfälle und Anregungen mitzuteilen.


Eine Beschwerde können Sie auch bei der Vertrauensperson des Hauses, den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege, der Heimaufsicht, den zuständigen Kranken- und Pflegekassen, den Sozialhilfeträgern und der Verbraucherberatung vortragen. Die Anschriften hierzu finden Sie in der Anlage 1 des Heimvertrages. In der Anlage 2 des Heimvertrages finden Sie die Selbstverpflichtungserklärung der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes NRW zum Beschwerdemanagement der beteiligten Einrichtungen.

Ansprechpartner:

Herr Fischer, Heimleitung

Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung

Herr Peryt, Hauswirtschaftsleitung

Besuchszeiten

Besucher sind jederzeit willkommen. Unser Haus hat keine Besuchszeiten. Wie zu Hause haben Sie jederzeit die Möglichkeit, ihre Angehörigen, Freunde und Bekannte zu empfangen. Am späten Abend wird unsere Eingangstüre abgeschlossen. Besucher müssen dann klingeln und werden von dem Mitarbeiter des Nachtdienstes eingelassen.

Blumen

Wenn Sie einem lieben Menschen mit einem Strauß Blumen eine Freude bereiten wollen, können wir Ihnen durch eine Bestellung über ein örtliches Blumengeschäft weiterhelfen. Bitte melden Sie Ihre Bestellung rechtzeitig bei der Hauswirtschaftsleitung oder Wohnbereichsleitung an.

Ansprechpartner:

Herr Peryt, Hauswirtschaftsleitung

Die Wohnbereichsleitung des jeweiligen Wohnbereiches

Diäten

Neben dem Angebot einer Vollkostmahlzeit bieten wir eine leichte Vollkost an. Sie können täglich zwischen diesen beiden Gerichten wählen. Eine speziell abgestimmte Diät, die Ihnen der Arzt verordnet hat, muss mit unserem Koch über die Pflegefachkraft (Altenpflegerin oder Krankenschwester) abgesprochen werden. Unsere Hauswirtschaftsleitung verfügt über eine Ausbildung als „Diätetisch geschulter Koch“ und ist in der Lage, eine entsprechende Diät herzustellen.

Ansprechpartner:

Herr Peryt, Hauswirtschaftsleitung

Die Wohnbereichsleitung und Mitarbeiter des jeweiligen Wohnbereiches

Einkaufen

Für die kleinen „Bedürfnisse“, wie zum Beispiel eine Tafel Schokolade oder eine Tube Zahnpasta, steht Ihnen der Kiosk in der Eingangshalle zur Verfügung. Der Kiosk ist immer dann geöffnet, wenn die Pforte besetzt ist. Das ist in der Regel wochentags von 8.00 bis 20.00 Uhr, am Wochenende von 11.00 bis 19.00 Uhr der Fall.
 


Manch ein Bewohner tätigt auch Bestellungen über das Internet. Wir sind Ihnen bei der Bestellung über das Internet gerne behilflich. Bitte entnehmen Sie die Öffnungszeiten des Internet-Cafés den aktuellen Aushängen.

Ansprechpartner:
Frau Winkelströter, Wohnbereichsleitung

Herr Lützenbürger, Wohnbereichsleitung

Einzug

Grundsätzlich gilt: Eine Aufnahme ist nur mit einer Heimbedürftigkeitsbestätigung durch den MDK ihrer Pflegekasse möglich. Vor der Aufnahme ist somit eine Heimbedürftigkeitsbestätigung beim MDK der zuständigen Pflegekasse zu beantragen. Bei der Pflegekasse selbst ist ebenfalls vor Aufnahme ein Antrag auf Leistungen für die stationäre Pflege zu stellen.
Wenn Sie in unser Haus einziehen oder sich einfach einmal informieren wollen, wenden Sie sich bitte an unsere Pflegedienstleitung oder Heimleitung. Da ein solches Beratungsgespräch aus Erfahrung einen größeren zeitlichen Umfang hat, ist es sinnvoll, vorher einen Termin zu vereinbaren. So können wir Sie und Ihre Angehörigen am besten umfangreich über diesen wichtigen Schritt beraten.

Ansprechpartner:
Herr Fischer, Heimleitung

Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung

Essenszeiten

Auf den Wohnbereichen werden die Zeiten für das Frühstück und das Abendessen individuell gestaltet. Wir bieten allen Bewohnern morgens eine Zwischenmahlzeit und am Nachmittag Kaffee (oder Tee) an. Nach 21.00 Uhr haben Sie die Möglichkeit, eine Spätmahlzeit zu erhalten.

Sie können wählen, ob Sie Ihre Mahlzeiten im zentralen Speisesaal gemeinsam mit anderen Bewohnern einnehmen möchten, in den Aufenthaltsräumen der einzelnen Wohnbereiche oder in Ihrem Zimmer.

Im Speisesaal:

Frühstück von 7.30 bis 9.30 Uhr

Mittagessen von 12.00 bis 13.00 Uhr

Abendessen von 17.15 bis 19.00 Uhr

Ansprechpartner:

Herr Holzheimer, Koch

Herr Peryt, Hauswirtschaftsleitung

Die Wohnbereichsleitung und Mitarbeiter des jeweiligen Wohnbereiches

Fernsehen und Rundfunk

Alle Zimmer der Einrichtung verfügen über einen Kabelanschluss für Fernsehen und Rundfunk. Das Haus hat eine Verteileranlage, durch die Sie eine Vielzahl von Fernseh- und Rundfunkprogrammen empfangen können. Beim Anschluss und der Einstellung der Geräte sind wir Ihnen gerne behilflich. Bei vollstätionärer Pflege erhalten Sie in der Verwaltung einen Antrag für die Befreiung von der GEZ-Gebühr.

Ansprechpartner:
Herr Isenberg, Haustechnik

Feste und Feiern

Neben den großen Festen, wie beispielsweise Sommerfest, Weihnachtsfeier oder Karnevalsfeier wird im Haus immer wieder die Möglichkeit geboten, im kleinen Kreis miteinander zu feiern. Ob bei der vom Haus ausgerichteten Geburtstagsfeier oder einfach beim gemütlichen Zusammensein, Unterhaltung wird - wenn Sie es wünschen - immer geboten. (Die Gestaltung von Festen und Feiern ist Bestandteil der Sozialen Betreuung und damit im Leistungsentgelt enthalten). Für die von der Einrichtung ausgerichteten Feiern wird kein gesondertes Entgelt erhoben. Die Ausrichtung eigener Geburtstagsfeiern in den Räumen der Einrichtung ist möglich, die Kosten dafür müssen allerdings selbst getragen werden.

Ansprechpartner:

Frau Winkelströter, Wohnbereichsleitung

Herr Lützenbürger, Wohnbereichsleitung

Frisör

In regelmäßigen Abständen kommt eine Frisörin ins Haus. Die aktuellen Zeiten sowie die Preisinformation entnehmen Sie bitte dem Aushang auf dem Wohnbereich. Unsere Wohnbereichsleitungen stellen gerne den Kontakt her.

Fußpflege

Eine nicht-medizinische Fußpflege mit regelmäßigem Schneiden der Nägel gehört zu unseren Aufgaben im Rahmen der Körperpflege.
Wünschen Sie eine kosmetische Fußpflege oder wird eine ärztlich verordnete Fußpflege erforderlich, kommt entsprechend Ihrer Anfrage ein Fußpfleger Ihrer Wahl ins Haus und besucht Sie auf Ihrem Zimmer. Die entstehenden Kosten hierfür müssten Sie, ähnlich wie beim Frisör auch, selber tragen.

Ansprechpartner:

Die Wohnbereichsleitung und Mitarbeiter des jeweiligen Wohnbereiches

Gästeessen

Gerne bieten wir auch Gästen die Möglichkeit, bei uns das Mittagessen einzunehmen. In unserer Pforte können sich Besucher anmelden und dort auch das Essen bezahlen.

Ansprechpartner:
Die Mitarbeiterinnen des Empfangs

Gemeinschaftsräume

Über das eigene Zimmer hinaus stehen Ihnen die Gemeinschaftsräume zur Verfügung. Wir bieten Ihnen damit die Möglichkeit, sich in verschiedenen Sitz- und Fernsehecken aufzuhalten. Wir verfügen auch über einen großen Speisesaal und Begegnungs- sowie Andachtsräume. 


Besuchen Sie auch unsere Cafeteria, die täglich von 14.30 bis 17.00 Uhr geöffnet ist.

Gottesdienst

Jeden Mittwoch findet im Speisesaal um 10.30 Uhr eine evangelische Andacht statt, die von den Pfarrern der vier Unterbarmer Gemeinden im Wechsel gestaltet wird. Alle sind herzlich dazu eingeladen.
Abendmahlgottesdienste finden in unserer Einrichtung zusätzlich zur Andacht statt. Wir informieren Sie rechtzeitig über Beginn und Ort der Abendmahlgottesdienste.

Ansprechpartner:
Frau Winkelströter, Wohnbereichsleitung

Herr Lützenbürger, Wohnbereichsleitung

Gymnastik

Bewegung macht viel mehr Spaß, wenn sie mit Musik verbunden ist. Daher bietet Ihnen der Soziale Dienst das „Tanzen im Sitzen“ und „Bewegungsspiele“ an. Jeder kann daran entsprechend seiner persönlichen Neigungen und Fähigkeiten teilnehmen.

Ansprechpartner:
Frau Winkelströter, Wohnbereichsleitung

Herr Lützenbürger, Wohnbereichsleitung

Haftpflichtversicherung

Als Bewohner unserer Einrichtung sind Sie nicht automatisch über uns haftpflichtversichert. Es ist notwendig, dass Sie für sich selbst eine Haftpflichtversicherung abschließen. Wir empfehlen Ihnen, bestehende Haftpflichtversicherungen bei Einzug in unser Haus nicht zu kündigen.

Ansprechpartner:
Frau Lauer, Verwaltung

Herr Fischer, Heimleitung

Haustechnik

Ob ein Bild an der Wand zu befestigen ist, eine Schublade vom Schrank klemmt oder ein Licht ausgefallen ist, bei technischen Problemen hilft Ihnen unser Hausmeister weiter. Die Wohnbereichsleitung stellt gerne den Kontakt her. Die Haustechnik ist weiterhin verantwortlich für die Funktionstüchtigkeit aller haus- und betriebstechnischen Anlage und Geräte. Die Überprüfung der von Ihnen mitgebrachten Elektrogeräte wird einmal jährlich von einem zugelassenen Fachunternehmen für Sie kostenlos übernommen.

Ansprechpartner:

Herr Isenberg, Haustechnik

Die Wohnbereichsleitung des jeweiligen Wohnbereiches

Kosten

Für jede Einrichtung der vollstationären Pflege gliedert sich das Heimentgelt in drei Bestandteile: Pflegebedingter Aufwand, Unterkunft und Verpflegung, Investitionskosten. Das Heimentgelt kann die Einrichtung nicht von sich aus festlegen. Pflegebedingter Aufwand und Unterkunft und Verpflegung werden mit den Kostenträgern (Pflegekassen und Sozialhilfeträger) verhandelt und für einen vereinbarten Zeitraum im Voraus festgelegt. Die Investitionskosten werden mit dem Landschaftsverband verhandelt und ebenfalls für einen bestimmten Zeitraum festgelegt. Nach Ablauf dieses Zeitraumes werden die Sätze neu verhandelt. Eine Erhöhung der Heimentgelte wird Ihnen vier Wochen vor in Kraft treten der neuen Sätze bekannt gegeben und begründet.

Beim pflegebedingten Aufwand wird darüber hinaus nach Pflegebedürftigkeit und Pflegestufen unterschieden (Pflegestufe 0, 1, 2 und 3). Die Einstufung nimmt die Pflegekasse des jeweiligen Bewohners vor. Bei Pflegestufe 0 muss der Bewohner das komplette Heimentgelt entweder selbst finanzieren oder Leistungen der Sozialhilfe in Anspruch nehmen. Bei Einstufung in die Pflegestufen eins bis drei erhält jeder Bewohner einen festgelegten Betrag von der Pflegekasse. Der verbleibende Rest ist der so genannte Eigenanteil, den der Bewohner selber tragen muss. Auch hier können beim Eigenanteil gegebenenfalls Ansprüche auf Sozialhilfe geltend gemacht werden.

Wenn sich der individuelle Betreuungs- und Pflegebedarf ändert, werden Sie von uns rechtzeitig informiert und erhalten eine transparente Übersicht über den entstandenen Mehraufwand. Dieser wird dann vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung mit einem Gutachten neu eingeschätzt.

Im Folgenden sind die derzeit geltenden Heimentgelte aufgeführt:

Pflegestufe

Tagessatz für Doppelzimmer

Monatssatz für Doppelzimmer*

Leistungen der Pflegekasse

Eigenanteil

Abzüglich Pflegewohngeld

Eigenanteil bei Gewährung aller Zuschüsse

0

84,49 €

2.570,19 €

0,00 €

2.570,19 €

0,00 €

2.570,19 €

1

101,78 €

3.096,15 €

1.064,00 €

2.032,15 €

530,22 €

1.501,93 €

2

122,60 €

3.729,49 €

1.330,00 €

2.399,49 €

530,22 €

1.869,27 €

3

144,20 €

4.386,56 €

1.612,00 €

2.774,56 €

530,22 €

2.244,34 €

3++

156,79 €

4.769,55 €

1.995,00 €

2.774,55 €

530,22 €

2.244,33 €

Der Einzelzimmerzuschlag beträgt zur Zeit je nach Zimmer 2,00 € bzw. 3,00 € pro Tag. *Faktor für die Berechnung: 30,42 Tage (Jahresdurchschnitt)

Ansprechpartner:
Frau Lauer, Verwaltung
Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung
Herr Fischer, Heimleitung

Krankenhausaufenthalte

Wenn Sie ins Krankenhaus müssen, findet von unserer Seite eine ordnungsgemäße Pflegeüberleitung statt. Das heißt, wir kümmern uns um die nötigen Unterlagen für den Transport und die Einweisung. Bei der Einweisung lassen wir den behandelnden Ärzten den so genannten Pflegeüberleitungsbogen zukommen. Dieser enthält alle notwendigen Informationen aus Ihrer Pflegedokumentation, die das Krankenhaus benötigt, um Sie ausreichend zu versorgen. Beispielsweise werden Angaben gemacht über Ihren individuellen Pflegebedarf oder den Ernährungszustand.


Im Falle eines Krankenhausaufenthaltes greift die im Heimvertrag niedergelegte Abwesenheitsregelung. Diese finden Sie im Heimvertrag unter § 4, Abs. 6. Unter dem Stichwort Urlaub ist diese auszugsweise zitiert.
Leider ist es uns nicht möglich, Sie im Krankenhaus mit Ihren persönlichen Dingen zu versorgen. Hier sind Sie weitgehend auf die Hilfe Ihrer Angehörigen angewiesen. Bei längeren Krankenhausaufenthalten findet ein Besuch durch unseren Sozialen Dienst statt. Bei diesem Besuch ist es dann möglich, Ihnen das Ein oder Andere mitzubringen.

Ansprechpartner:
Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung

Frau Lauer, Verwaltung

Frau Winkelströter, Wohnbereichsleitung

Herr Lützenbürger, Wohnbereichsleitung

Medikamente

Zum Thema Medikamente können ganz unterschiedliche Fragestellungen auftauchen:

  • Wenn Sie etwas über die Lieferung der Medikamente wissen möchten, finden Sie dies unter dem Stichwort Apotheke.
  • Die Verordnung der Medikamente findet durch den behandelnden Arzt statt. Damit wir wissen, welche Medikamente ein Bewohner erhält, ist hierfür eine gute Kommunikation zwischen Arzt, Bewohner und Mitarbeiter erforderlich. Erläuterungen hierzu finden Sie unter Arzt.
  • Die Lagerung der von uns verwalteten Medikamente findet in dafür vorgesehenen Medikamentenschränken bewohnerbezogen statt. Für Medikamente, die gekühlt werden müssen, haben wir separate Kühlschränke, deren Temperatur kontrolliert und dokumentiert wird.
  • Die Verabreichung von Medikamenten findet durch examiniertes Personal statt. Bei der Verabreichung ist immer ausschlaggebend, was der Arzt verordnet hat. Die Verordnungen lassen wir uns immer vom Arzt gegenzeichnen.
  • Für Bewohner, die geistig desorientiert sind (z.B. bei einer Demenz) und die die Ausmaße einer ärztlichen Verordnung nicht selber abschätzen können, muss eine enge Absprache zwischen Betreuer und Arzt stattfinden.
  • Sedierende Medikamente, die mit dem Ziel verabreicht werden, den Bewohner in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken (z.B. am Weglaufen aus der Einrichtung zu hindern) stellen eine „freiheitsentziehende Maßnahme“ dar und bedürfen einer richterlichen Genehmigung.

Ansprechpartner:

Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung

Die Wohnbereichsleitung und Fachkräfte des jeweiligen Wohnbereiches

Mitarbeiterstruktur

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflege- und Betreuungsbereich verfügen über die folgenden unterschiedlichen Qualifikationen:

  • Examinierte Altenpflegerinnen und Altenpfleger
  • Examinierte Krankenschwestern und Krankenpfleger
  • Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer (mit einer einjährigen Ausbildung)
  • Krankenpflegehelferinnen und Krankenpflegehelfer (mit einer einjährigen Ausbildung) • Helferinnen und
  • Helfer in der Altenpflege
  • Sozialarbeiter / Sozialpädagoge

Im Hauswirtschafsbereich sind die folgenden Qualifikationen vertreten:

  • Hauswirtschafter/in
  • Diätetisch geschulte/r Köchin/Koch
  • Helferinnen und Helfer der Hauswirtschaft
  • Hygienebeauftragte/r

 

Externe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Reinigungsarbeiten:
Reinigungsaufgaben werden in der Altenwohnstätte Zeughausstraße nicht von den eigenen Mitarbeitern der Hauswirtschaft, sondern durch ein externes Reinigungsunternehmen - Reiner Bunn - übernommen. Die Leistungen dieses Unternehmens sind in einer Leistungsbeschreibung genau beschrieben und damit Teil unseres Hauswirtschaftskonzeptes. Für Sie als Kunde ergibt sich daraus kein Nachteil, da wir zur Erbringung dieser Leitung Ihr direkter Ansprechpartner sind. So haben Sie auf der Basis des mit uns geschlossenen Vertrages das Recht, die Leistung direkt bei uns einzufordern.


Wir achten darauf, dass so weit als möglich immer die selben Reinigungskräfte auf unserer Bereiche geschickt werden, damit eine gleichförmige Qualität gewährleistet bleibt und die AnsprechpartnerInnen nicht wechseln.

Möbel

Es ist uns ein Anliegen, Sie dabei zu unterstützen, eine möglichst vertraute Atmosphäre beim Umzug ins Heim zu schaffen. Das Mitbringen von Gegenständen ist hierfür eine Grundvoraussetzung. Im Einzelzimmer lässt sich dies gut umsetzen, indem Sie anhand des Raumangebotes entscheiden, welche Möbelstücke Sie von zu Hause mitbringen. Hierzu werden Sie von uns vor Ort beraten. Je nach Pflegeaufwand des zukünftigen Bewohners ist es uns wichtig, dass wir für unser Personal optimale Bedingungen schaffen. Daher ist es häufig nötig von Seiten der Einrichtung ein Pflegebett zur Verfügung zu stellen.


Im Doppelzimmer sind die Gestaltungsmöglichkeiten auf Grund des begrenzten Platzangebotes nicht so optimal wie in einem Einzelzimmer. Dennoch ist uns auch hier daran gelegen, eine vertraute Umgebung herzustellen, mit der sich der Bewohner identifiziert. Eine räumliche Abgrenzung zum Mitbewohner ist hierfür wichtig. Auch im Doppelzimmer sollte jeder seine „vertraute Ecke” haben. Wir werden Sie beim Einzug beraten und dabei den Mitbewohner einbeziehen.


Ansprechpartner:

Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung

Die Wohnbereichsleitung und Fachkräfte des jeweiligen Wohnbereiches

Pflege

Wir sind eine Pflegeeinrichtung der "vollstationären Pflege". Hierzu besteht mit den Kassenverbänden eine vertragliche Regelung: der Versorgungsvertrag. Dementsprechend erbringen wir die üblichen Regelleistungen der Pflegestufen Null bis Drei. Das heißt, dass wir pflegebedürftigen Menschen, die nicht mehr im häuslichen Umfeld versorgt werden können, ein Zuhause bieten. Die Altenwohnstätte Zeughausstraße erbringt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Pflege- und Betreuungsbereich folgende Leistungen:

Dem Pflegebedarf sowie dem Gesundheitszustand entsprechende Pflege und Betreuung. Dies geschieht nach dem allgemein anerkannten Stand medizinisch - pflegerischer Erkenntnisse unter Berücksichtigung des Elften Buches des Sozialgesetzbuches - Soziale Pflegeversicherung (SGB XI) und entsprechend dem Rahmenvertrag gemäß § 75 Absatz 1 SGB XI zur Kurzzeitpflege und vollstationären Pflege (NRW) und den sich aus den Protokollen der jeweils aktuellen Pflegesatzverhandlungen ergebenden Leistungs- und Qualitätsvereinbarungen (LQV) der Einrichtung.

Der Pflegebedarf wird unterteilt in Pflegestufen:

Pflegestufe

Hilfe bei Verrichtungen des täglichen Lebens

Hauswirtschaftliche Hilfe

Gesamter Hilfebedarf

Monatliche Leistungen der Pflegekasse

Pflegestufe 1

Im Tagesdurchschnitt über 45 Minuten und wenigstens 2 Verrichtungen am Tag

Im Tagesdurchschnitt 45 Minuten bei mehrfachem Bedarf in der Woche

Durchschnittlich 90 Minuten

1.023,00 €

Pflegestufe 2

Im Tagesdurchschnitt 2 Stunden, wenigstens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten

Im Tagesdurchschnitt 45 Minuten bei mehrfachem Bedarf in der Woche

Durchschnittlich 3 Stunden

1.279,00 €

Pflegestufe 3

Im Tagesdurchschnitt 4 Stunden bei einem Bedarf "rund-um-die-Uhr"

Im Tagesdurchschnitt 1 Stunde bei mehrfachem Bedarf in der Woche

Durchschnittlich 5 Stunden

1.550,00 €

 

An der Einteilung in verschiedene Pflegestufen können Sie schon erkennen, dass sich die Pflegeleistungen, die wir für unsere Bewohner erbringen, an deren individuellen Erfordernissen orientieren. Jeder unserer Bewohner benötigt ein unterschiedliches Ausmaß an Hilfestellung und Unterstützung von unserer Seite. Unser examiniertes Personal plant diese Hilfestellungen und Unterstützungen für jeden Bewohner in einer Pflegeplanung. Bei der Erstellung der Pflegeplanung verwenden wir ein anerkanntes Pflegemodell; das Pflegemodell von Prof. Monika Krohwinkel mit den AEDL`s (Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens).

Das Betreuungs- und Pflegekonzept der Altenwohnstätte Zeughausstraße liegt in unserem Qualitätshandbuch schriftlich vor. Auf Anfrage erhalten Sie von uns gern eine schriftliche Kopie.

Ansprechpartner:
Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung
Die Wohnbereichsleitung und Fachkräfte des jeweiligen Wohnbereiches

Pflegedokumentation

In der Pflegedokumentation werden alle Informationen, die für eine professionelle Pflege nach dem allgemeinen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse notwendig sind, zusammengetragen. Dabei dient sie sowohl dem bloßen Erfassen erbrachter Leistungen (Leistungserfassung), als auch der vorausschauenden Planung des Pflegeverlaufes (Pflegeplanung).

Leistungserfassung:
Als Nachweis gegenüber Ihnen als Kunden und gegenüber unseren Leistungsträgern (Pflegekassen und Sozialhilfeträger) werden die von uns erbrachten Leistungen, wie beispielsweise die Hilfe bei der Körperpflege oder die Vergabe von Medikamenten, von unseren Mitarbeitern dokumentiert. In Ihre eigene Dokumentationsmappe können Sie jederzeit Einblick nehmen.

Pflegeplanung:
Die Pflegeplanung dient der vorausschauenden Planung der Hilfestellungen, die Sie von uns benötigen. Bei Aufnahme in unser Haus führt die für Sie zuständige Pflegefachkraft ein ausführliches Gespräch mit Ihnen und erstellt eine Übersicht über Ihre individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse (das Assessment). Die Pflegefachkraft stellt damit fest, in welchen Bereichen des alltäglichen Lebens Sie Hilfe von unseren Mitarbeitern benötigen. Die Ausprägung des Hilfebedarfs wird dabei genau definiert und kann ganz unterschiedlich sein. Unsere Mitarbeiter können anleiten, fördern, unterstützen oder sogar manche Dinge vollständig für Sie übernehmen, ganz abhängig davon, wie viel Hilfebedarf Sie benötigen. Dabei ist es immer oberstes Ziel, dass Sie soweit wie möglich ihren Bedürfnissen selbst nachkommen. In Lebensbereiche, die Sie selbständig regeln können, wollen wir uns nicht einmischen. Bei der Erstellung der Pflegeplanung verwenden wir ein anerkanntes Pflegemodell; das sich am Pflegemodell von Prof. Monika Krohwinkel mit den AEDL`s (Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens) orientiert. Auch in die Pflegeplanung können Sie jederzeit Einblick nehmen.

Ansprechpartner:
Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung
Die Wohnbereichsleitung und Fachkräfte des jeweiligen Wohnbereiches

Pflegeleitbild

Nachstehend haben wir unser Pflegeleitbild aufgeführt:
Die bei uns lebenden Menschen sind aufgrund einer körperlichen oder geistigen Einschränkung nicht mehr in der Lage, einen Teil ihrer alltäglichen Bedürfnisse selbst zu befriedigen. Damit sind sie oft in ihrer selbst bestimmten Lebensführung stark eingeschränkt. Wir wollen Hilfestellung, Unterstützung und Förderung zur Erfüllung ihre Bedürfnisse geben, damit sie ein Leben so eigenständig wie möglich führen können. Dabei achten wir den individuellen Lebenshintergrund jedes Einzelnen.

Zur Umsetzung des Leitbildes setzen wir uns die folgenden Ziele:

  • die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohnerlinnen und Bewohner aufmerksam wahrzunehmen und diese im täglichen Handeln zu berücksichtigen.
  • auf eine aktuelle Änderung der Bedürfnislage flexibel zu reagieren
  • das Lebensumfeld in unserer Einrichtung möglichst den vertrauten und gewohnten Verhältnissen anzupassen
  • mit dem Blick auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen in multiprofessioneller Zusammenarbeit individuelle Lösungsansätze zu entwickeln und zu planen.
  • demenziell erkrankten Menschen mit besonderen methodischen Ansätzen zu begegnen, um sie in ihrer eingeschränkten Situation in angemessener Weise zu begleiten

Ansprechpartner:
Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung
Herr Fischer, Heimleitung

Reinigung der Zimmer

Mit der Reinigung der Bewohnerzimmer haben wir ein externes Reinigungsunternehmen beauftragt. Dennoch sind wir in erster Linie Ihr Ansprechpartner, wenn die im Heimvertrag vereinbarte Reinigungsfrequenz nicht eingehalten wird oder wenn Sie Beanstandungen haben. Wir haben mit Ihnen das Erbringen einer Leistung auch bei der Reinigung der Zimmer vereinbart und Sie können diese bei uns direkt einfordern.
Im Vertrag wird als wöchentlicher Mindeststandard die zweimalige Nassreinigung der Böden und Sanitärobjekte vereinbart. Je nach Grad der Verunreinigung und zunehmender Pflegestufe werden die Zimmer jedoch häufiger gereinigt. Das Betreten der Zimmer geschieht in Absprache mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.

Ansprechpartner:
Herr Peryt, Hauswirtschaftsleitung

Reparaturen

Es kommt immer wieder einmal vor, dass etwas kaputt geht, ein Bild aufgehängt werden muss oder der Fernseher nicht richtig eingestellt ist. Unser Hausmeister ist immer bemüht, Ihnen weiter zu helfen. Wenden Sie sich bitte an die Pflegemitarbeiter oder direkt an den Hausmeister.

Ansprechpartner:

Herr Isenberg, Haustechnik

Die Wohnbereichsleitung und Fachkräfte des jeweiligen Wohnbereiches

Rufanlage

Alle Zimmer sind mit einer Rufanlage ausgestattet. Wenn Sie Hilfe benötigen, können Sie vom Bett die Rufanlage betätigen. Ein Mitarbeiter des Pflegepersonals wird dann zu Ihnen kommen.

Schlüssel

Sobald der Spätdienst das Haus verlässt, schließen wir die Haupteingangstüre ab, damit auch nur solche Personen in unser Haus kommen können, die hierher gehören. Da die Haupteingangstür nicht der offizielle Fluchtweg im Brandfall ist, wird dadurch Ihre Sicherheit im Falle eines Brandes nicht eingeschränkt. Sie können dann durch die gekennzeichneten Fluchtwege das Haus verlassen.


Selbstverständlich erhalten Sie auf Wunsch einen Haustürschlüssel, so dass Sie kommen und gehen können, wann immer Sie wollen. Sollten Sie dennoch, z.B. wenn Sie länger als geplant außer Haus waren, vor verschlossener Türe stehen, so hilft Ihnen die Haustürklingel schnell weiter. Unser Mitarbeiter lässt Sie dann ins Haus.

Sicherheit

Zur Sicherheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner sind alle Räume der Einrichtung an eine Brandmeldeanlage angeschlossen, die über eine Standleitung mit der Feuerwehrzentrale verbunden ist. Darüber hinaus verfügt die Einrichtung über ein umfassendes Brandschutzkonzept, die erforderliche Brandschutzordnung Teil A bis C und über Flucht und Rettungspläne.


Die Haustechnik beauftragt die jährliche Überprüfung aller ortveränderlichen Elektrogeräte einschließlich der von Ihnen privat genutzten Geräte.
Die in der Einrichtung verwendeten Medizinprodukte und Pflegehilfsmittel werden ebenfalls jährlich geprüft. Eine vollständige Liste der Pflegehilfsmittel und Medizinprodukte ist über das Computernetzwerk der Einrichtung einsehbar.
Selbstverständlich verfügt die Einrichtung über eine zentrale Schwesternrufanlage.

Sozialer Dienst

Für die soziale Betreuung in unserem Haus sind sieben Mitarbeiter zuständig. Orientiert an einer Bedarfsermittlung werden diese Mitarbeiter auf den verschiedenen Bereichen eingesetzt. Zur aktiven Tagesgestaltung bietet unser Sozialer Dienst eine Vielzahl von regelmäßig stattfindenden Gruppen an: z.B. Singkreis und andere Kreativgruppen, Werkgruppe, Gesellschaftsspiele und Tanzen im Sitzen.

Die Gruppen sind vielfältig, um Ihnen individuelle Wahlmöglichkeiten zu bieten. Hierbei stehen selbstverständlich Ihre Wünsche an erster Stelle. Darüber hinaus werden große Veranstaltungen und Feste wie z. B. jahreszeitliche Feste ( Frühlingsfest, Sommerfest, Weihnachtsfeier u.a.), Geburtstagsfeiern, Konzerte und themenbezogene Nachmittage geplant. Die Angebote werden von den Mitarbeitern des Sozialen Dienstes wöchentlich anhand eines Veranstaltungsplanes bekannt gegeben. Die Angebote sind Bestandteil des Pflege- und Betreuungskonzeptes der Einrichtung und damit Bestandteil des Entgeltes.

Zu den Aufgaben des Sozialen Dienstes gehören auch Einzelgespräche bei persönlichen Angelegenheiten für die Bewohner, die Angehörigen und die beruflichen Betreuer. Ebenso findet bedarfsgerechte Einzelbetreuung statt mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten. Alle beratenden Gespräche unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bei Unterzeichnung des Arbeitsvertrages eine entsprechende Schweigepflichtserklärung unterschrieben.

Neben unseren fest angestellten Mitarbeitern gibt es eine Reihe von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die unseren Bewohnern regelmäßige Besuche abstatten oder Gruppenstunden anbieten.

Ansprechpartner: 
Frau Winkelströter, Wohnbereichsleitung
Herr Lützenbürger, Wohnbereichsleitung

Sozialhilfe

Es existieren folgende Finanzierungsmodelle über den Sozialhilfeträger:

1. Pflegewohngeld
Pflegewohngeld wird aufgrund des Landespflegegesetzes NRW für die Bewohnerinnen und Bewohner gezahlt, die Anspruch auf Leistungen nach dem SGB XII haben oder dieser Anspruchsgrenze sehr nahe kommen und Leistungen der Pflegekasse erhalten. Das Pflegewohngeld vermindert die Eigenleistung des Bewohners. Antragsteller sowie Leistungsberechtigter ist die Einrichtung. Wir machen gegenüber der Leistungsstelle bei Bedarf nach Aufnahme eine entsprechende Leistungsanzeige. Hierzu sind die Einkommensnachweise erforderlich.

Die Vermögensfreigrenze beläuft sich hier, sowohl für Einzelpersonen wie auch für Ehepaare, auf 10.000,- €. Wird Pflegewohngeld bewilligt, ist hiermit auch grundsätzlich die Befreiung von der Zuzahlung zu Medikamenten verbunden. Diese muss mit dem Pflegewohngeldbescheid bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden. Beihilfeberechtigte erhalten nur dann Pflegewohngeld, wenn die Investitionskosten nicht von der Beihilfestelle übernommen werden.

2. Sozialhilfe
Anspruch auf Leistungen der Sozialhilfe hat der, dessen Einkommen für die Restkosten nicht ausreicht und der sein Vermögen (Bar- und Sachvermögen) bis zu einer Grenze von 2.600,00 € aufgebraucht hat. Für Ehepaare liegt die Grenze bei 3.214,00 €. Ein Antrag ist beim örtlichen Sozialamt zu stellen. Unsere Verwaltungsmitarbeiterin (Frau Lauer) ist Ihnen hierbei gerne behilflich.

Bitte beachten Sie:
Sozialleistungen werden erst ab dem Tag der Antragstellung beim zuständigen Sozialhilfeträger gezahlt. Deshalb ist es zwingend notwendig mit der Heimaufnahme oder Eintreten einer entsprechenden Bedürftigkeit einen Antrag auf entsprechende Leistungen zu stellen.

Bei einer Veränderung der Pflegestufe muss unter Umständen die Finanzierung neu geregelt werden. Sprechen Sie die Vorgehensweise bitte mit unseren Verwaltungsmitarbeiterinnen ab.

3. Beihilfe
Bitte teilen Sie uns unbedingt mit, ob Sie beihilfeberechtigt sind, weil sich dann die Zahlungsmodalitäten ändern. Damit keine Missverständnisse entstehen, ist es dringend notwendig, die Finanzierung der Heimpflegekosten vor Aufnahme in unser Haus mit unserer Verwaltungsmitarbeiterin (Frau Lauer) abzusprechen!

Wegweiser zum Antrag auf Sozialhilfe
Die wesentlichen Informationen für den Antrag auf Sozialhilfe haben wir im Folgenden zusammengestellt: Der Antrag ist persönlich zu stellen oder vom Heim. Der Sozialhilfeantrag kann durch unsere Verwaltung gestellt werden, entsprechende Formulare sind vorhanden. Selbstverständlich kann der Antrag auch persönlich direkt beim Sozialamt gestellt werden. Es werden folgende Unterlagen benötigt:

  • Aktueller Rentenbescheid über alle Renten:
  • Altersrente                            
  • Kriegsopferfürsorge (hier ist der Landschaftsverband Rheinland zuständig)
  • Witwenrente                         
  •  Zusatzrenten aus Versicherungen
  • Werksrente
  • Alle Versicherungen (Lebens-, Kranken-, Zusatz-, Hausrat- und Haftpflichtversicherungen), bei kapitalbildenden Versicherungen und Sterbeversicherungen sowie bei Bestattungsvorsorgeverträgen muss der aktuelle Rückkaufwert mitgeteilt werden
  • Kontoauszüge der letzten 3 Monate - lückenlos
  • Aktueller Mietnachweis - ohne Heizkosten
  • Sparbücher, Sparverträg
  • Beiträge zu Vereinen
  • Bescheid der Pflegeversicherung (falls bereits eingestuft)
  • Bestätigung der Heimpflegebedürftigkeit durch den Med. Dienst
  • Bestallungsurkunde bei eingerichteter Betreuung
  • Schriftliche Vollmacht, wenn keine Betreuung besteht und der Antragsteller sich nicht selbst vertreten kann.

Ansprechpartner:       
Frau Lauer, Verwaltung

Telefon

Unser Haus verfügt über keine eigene Telefonanlage. Es besteht in jedem Zimmer die Möglichkeit für einen Telefonanschluss, den Sie wie im privaten Bereich auch, beim jeweiligen Telekommunikationsunternehmen beantragen.

Ansprechpartner:
Herr Isenberg, Haustechnik

Therapeutische Leistungen

Zur Vermeidung und zur Verminderung der Pflegebedürftigkeit können Sie sich Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation verschreiben lassen. Hierzu gehören beispielsweis Leistungen der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Wir werden bei der Pflegeplanung in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt auf Möglichkeiten der Rehabilitation achten und zur Sicherung des Rehabilitationserfolges mit den behandelnden Ärzten und Therapeuten zusammenarbeiten.

Therapeutische Leistungen der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie werden nach ärztlicher Verordnung in Ihrem Zimmer oder in den Räumen auf unserem Gelände durch zugelassene externe Therapeuten erbracht. Natürlich können Sie den Therapeuten Ihres Vertrauens beauftragen.

Tiere

Wenn Sie ein Kleintier mit in die Einrichtung bringen wollen (z.B. einen Vogel), so ist dies grundsätzlich möglich. Uns ist dann allerdings wichtig, dass die Versorgung des Tieres sichergestellt ist, da wir diese nicht leisten können. Vor allem sollte geklärt werden, was mit dem Tier geschieht, wenn Sie einmal nicht mehr selbst in der Lage sind, dieses zu versorgen. Dies kann ja beispielsweise schon bei einer kurzfristigen Erkrankung oder einem Krankenhausaufenthalt zum Problem werden. 
Sprechen Sie uns doch auf Ihren Wunsch an und wir suchen dann gemeinsam nach Lösungen.

Ansprechpartner:

Herr Peryt, Hauswirtschaftsleitung

Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung

Herr Fischer, Heimleitung

Träger

Der Träger des Altenheims Zeughausstraße ist die Evangelische Gesellschaft für Diakonie Unterbarmen gGmbH. Damit wird schon zum Ausdruck gebracht, dass es sich hierbei um eine eigenständige gemeinnützige GmbH handelt.
Die Gesellschafter der GmbH sind die vier Unterbarmer Kirchengemeinden. Aus den Presbyterien der Gemeinden wird der Aufsichtsrat mit acht Mitgliedern gestellt. Vertreten wird die gGmbH durch die Geschäftsführer (einer oder mehrere), die durch die Gesellschafter (Gesellschafterversammlung) gewählt werden.


Darüber hinaus ist unsere Einrichtung Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Urlaub

Wenn Sie für ein paar Tage verreisen wollen, vielleicht zu Verwandten oder Bekannten, so ist dies möglich. In diesem Fall gilt, wie bei einem Krankenhausaufenthalt, die im Heimvertrag genannte Abwesenheitsregelung. Diese finden Sie im Heimvertrag in § 4, Abs. 6. Im Folgenden wird der Abs. 6 auszugsweise zitiert:

"Bei vorübergehender Abwesenheit wird grundsätzlich ein Leistungsentgelt nach Maßgaben des Rahmenvertrages gem. § 75 Abs. 1 SGB XI (Kurzzeitpflege und vollstationäre Pflege) NRW berechnet. Danach kann vom ersten Tag der ganztägigen Abwesenheit wegen Aufenthaltes in einem Krankenhaus, in einer stationären Rehabilitationseinrichtung sowie wegen Urlaubs eine Platzgebühr berechnet werden. Innerhalb eines Kalenderjahres besteht Anspruch auf Platzgebühr für bis zu 42 Tage. Bei Krankenhausaufenthalten und bei Aufenthalten in Rehabilitationseinrichtung verlängert sich der Abrechnungszeitraum für die Dauer dieser Aufenthalte. Die Platzgebühr beträgt jeweils 75 v. H. der Pflegevergütung (vgl. § 84 Abs. 1 SGB XI) und der Entgelte für Unterkunft und Verpflegung. Abweichend von Satz 5 sind für die ersten 3 Tage der ganztägigen Abwesenheit die ungekürzte Pflegevergütung und die jeweils gültigen ungekürzten Entgelte für Unterkunft und Verpflegung zu zahlen."

Sozialhilfeempfänger müssen den Urlaub rechtzeitig mit dem Sozialamt absprechen.

Ansprechpartner:
Frau Lauer, Verwaltung

Verwaltung

Unsere Verwaltung ist verantwortlich für alle abrechnungstechnischen Fragestellungen rund um den Heimvertrag. Wenn Sie Fragen zur Abrechnung, Pflegewohngeld, Antrag auf Sozialhilfe  usw. haben, wenden Sie sich bitte an unsere Verwaltungsmitarbeiterinnen. Diese sind in der Regel von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 7.30 bis 15.30 Uhr und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr zu erreichen.

Ansprechpartner:
Frau Lauer, Verwaltung
Frau Westenberg, Verwaltung

Verpflegung

Die Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft bereiten die Mahlzeiten nach ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche und Bedürfnisse zu. Wir beschäftigen einen diätetisch geschulten Koch, der bei der Speisenzubereitung Ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen Rechnung trägt. Bei der Erstellung der Speisepläne werden die Bewohner mit einbezogen.

Wir bieten folgende im Entgelt enthaltene Mahlzeiten an:

  • ein reichhaltiges Frühstück
  • Mittagessen (Vollkost oder leichte Vollkost)
  • ein abwechslungsreiches Abendessen
  • diverse Zwischen-, Spät- und Nachtmahlzeiten
  • Kaffee und Kuchen

Darüber hinaus steht Ihnen im Speisesaal mittags unser Salatbuffet zur Verfügung. Hier können Sie sich Ihre Salate selbst zusammenstellen. Zu speziellen Anlässen (Weihnachten, Feste) kreiert unsere Küche außerdem besondere Menüs und Buffets. Die Darreichungsform des Essens ist von den jeweiligen Bedürfnissen unserer Bewohner abhängig. Wenn Sie es wünschen, schneiden wir das Essen klein oder passieren dieses. Wenn ein Bewohner nicht mehr in der Lage ist, das Essen eigenständig zu sich zu nehmen, wird das Essen von unseren Mitarbeitern angereicht.

Bei Bewohnern, die über eine Sonde ernährt werden müssen, wird die Ernährung durch unsere Fachkräfte in Absprache mit dem behandelnden Arzt geplant und durchgeführt. Diese spezielle Kost wird wie ein Medikament über ein Rezept verordnet. In der Regel übernimmt dann die Krankenkasse die Kosten. Wir stellen Ihnen weiterhin jederzeit verschiedene Kalt- und Warmgetränke zur Deckung Ihres täglichen Flüssigkeitsbedarfes kostenlos zur Verfügung.

Ansprechpartner:
Herr Holzheimer, Koch
Herr Peryt, Hauswirtschaftsleitung
Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung
Die Wohnbereichsleitung und Mitarbeiter des jeweiligen Wohnbereiches

Wäsche

Ihre Oberbekleidung und Unterwäsche wird vom Haus gewaschen. Die Kosten hierfür sind im Heimentgelt enthalten. Die Wäsche muss waschmaschinen- und trocknergeeignet sein. Damit Ihre Wäsche auch wieder wohlbehalten zu Ihnen zurück findet, wird von uns in jedes Wäschestück Ihr Name eingebügelt. Die Kosten für das "Zeichnen" der Wäsche werden von uns übernommen.

Bettwäsche und Handtücher werden vom Haus zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich können Sie Ihre eigene Bettwäsche beim Einzug mitbringen.

Die chemische Reinigung von Bekleidungsstücken können wir nicht übernehmen. Diese Wäsche müssen Sie ihren Angehörigen mitgeben. Wenn Sie uns mit der chemischen Reinigung beauftragen, müssen wir Ihnen die hierfür anfallenden Kosten berechnen.

Ansprechpartner:
Herr Peryt, Hauswirtschaftsleitung
Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung

Zimmer

Unsere Einrichtung verfügt über 88 Einzelzimmer und 6 Doppelzimmer. Die Zimmer sind zwischen 18,4 qm und 30,8 qm groß. Sie sind möbliert mit Pflegebett, Kleiderschrank, Nachttisch, Tisch und Stuhl. Ausgestattet sind sie mit Bad und WC, Telefonanschluss, Hausnotrufanlage, Kabelanschluss und Leselampe. Einige Zimmer haben einen direkten Ausgang auf die Terrasse oder den Innenhof.

In die Einzelzimmer können Sie lieb gewonnene Möbelstücke mitbringen. Es ist uns auch daran gelegen, dass Sie Ihren Platz in einem Doppelzimmer soweit wie möglich individuell gestalten. Wir freuen uns, wenn Sie Ihr Zimmer mit persönlichen Gegenständen einrichten, wie Sie es sich wünschen. Wenn Sie ein Doppelzimmer erhalten haben und gerne in ein Einzelzimmer umziehen möchten, ist dies bei uns möglich. Bitte teilen Sie Ihren Wunsch der Pflegedienstleitung mit. Mit einer hausinternen Warteliste für unsere Einzelzimmer stellen wir sicher, dass die Vergabe der Einzelzimmer möglichst gerecht vorgenommen wird.

Ansprechpartner:
Herr Peryt, Hauswirtschaftsleitung
Frau Feldhoff, Pflegedienstleitung
Herr Fischer, Heimleitung

Zusätzliche Betreuungsleistungen

 Wenn Sie einen erheblichen Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung haben und Ihre Pflegekasse hierüber eine Feststellung trifft, bieten wir Ihnen über das Maß des Versorgungsvertrages hinaus zusätzliche Betreuung und Aktivierung nach §87b SGB XI an.